In meinem Kopfe wurden die Quadrate schnell

zu den irreführenden und immer gleichen Kreisen,

die mich unter raffinierten Lügenkaskaden stets

auf die schilderlosen Wege weisen

.

Die Pfade führen stillschweigend entlang

an des gipfellosen Berges steilen Seiten,

deren steinig harten, eisig-kalten Blicke mich

auf meinen Reisen unterschwellig leiten

.

Unter dem von Wolken verhangenem Nachthimmel

und in den Tagträumen halb erloschener Gesichter,

spiegeln sich mit sehnsüchtigem Glanze

der erschöpften Sterne kalten Lichter

.

Wilde Wölfe meißeln dem Monde singend

verfrüht seinen aller letzten Epitaph,

in des Canyons steil abfallenden Hänge,

in die sonst nur Wasser schreiben darf

.

Der Tauben sanfter Federklingen

zertrennen anmutig das Glitzern der Nacht,

während darunter eine pechschwarze Krähe

auf des Baumes schwachen Äste wacht.

.

Siehe, der Mond geht endlich nieder,

er versengt die Sonne über glühendem Meere

höre, wie derweil die Tauben lauthals singen:

“Oh brennendes Etwas, vertreibe die Leere!”

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